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ENDODONTOLOGIE

ENDODONTOLOGIE

Endodontologie ist jener Zweig der Zahnheilkunde, welcher sich mit Entzündungsprozessen im Zahngewebe, d.h. des Nervengewebes des Zahns und seiner Wurzeln, d.h. der Wurzelkanäle befasst, in denen sich das Nervengewebe d.h. die sog. Pulpa befindet. Infolge von Karies, welche in das Zahninnere durchdringt, kommt es zu Infektionen der Pulpa. Die Pulpa besteht aus Blutgefäßen und Nerven und befindet sich im Inneren des Wurzelkanals und im Zahn selbst. Die Infektion verursacht eine Entzündung, welche mit großen Schmerzen und der Entzündung des umliegenden Gewebes verbunden ist. Unbehandelt kann dies zu großen Komplikationen für den Patienten führen. Die Entzündung der „Zahnnervs“ mit oder ohne Entzündung des umliegenden Knochengewebes erfordert eine endodontologische Behandlung – dies bedeutet eine mechanische Entfernung des kranken „Zahnnervs“ aus der Zahnwurzel.

Der freigelegte Bereich wird erweitert, desinfiziert und dauerhaft mit einem Material ausgefüllt, welcher dauerhaft im Zahn bleibt.
Das entzündete Gewebe entfernen wir mit sterilen manuellen oder maschinenbetriebenen Instrumenten. Die infizierten Kanäle werden mit einer Flüssigkeit für die

Desinfektion des Wurzelkanals ausgespült, getrocknet und mit bioinertem Material ausgefüllt. Wir verfügen über modernste Materialien und Ausstattungen für endodontologische Eingriffe. Hierbei ist zu betonen, dass der Eingriff vollkommen schmerzfrei erfolgt und wir für dessen Durchführung in der Regel nur eine Sitzung benötigen. Der ehemals konventionelle Zugang, welcher eine „Heilung des Zahns“ voraussetzte, erforderte mehrere Termine und hat Wochen oder gar Monate gedauert und gehört heute der Vergangenheit an. Die Ein-Besuch-Endodontologie ist für den Patienten zeitsparend und darüber hinaus viel zuverlässiger und hat das bei vielen Menschen vorhandene, durch den dentalen Eingriff verursachte Unbehagen auf ein Minimum reduziert.

UNTERSCHIEDE ZWISCHEN EINEM BEHANDELTEN UND EINEM GESUNDEN ZAHNS

Ein endodontologisch behandelter Zahn kann seine Funktion ebenso gut wie ein gesunder Zahn ausüben. Allerdings müssen wir uns trotzdem bewusst sein, dass so ein ausgefüllter Zahn mit der Zeit an Feuchtigkeit und Elastizität verliert, brüchig wird und unter Belastung brechen kann. Zumal die meisten endodontologisch behandelten Zähne vor ihrer Behandlung bereits einem umfangreichen Kariesprozess oder einer großen Füllung ausgesetzt waren, sollten solche Zähne mit einer ästhetischen Krone bedeckt werden, um die Möglichkeit eines Zahn- und/oder Wurzelbruches zu minimieren.

WANN IST EINE ENDODONTOLOGISCHE BEHANDLUNG MÖGLICH

Manchmal jedoch kann ein Zahn trotz der hundertprozentigen Professionalität des Zahnarztes nicht erfolgreich geheilt werden und muss der Organismus die Entzündung selbst sanieren. Die Behandlung hängt auch vom Umfang der Infektion in dem zu behandelnden Zahn sowie von dem Grad der Beschädigung des gegenständlichen Zahns ab. In seltenen Fällen, kann eine endodontologische Behandlung wegen vorliegender komplizierter Anatomie des Zahns, stark verkrümmter und enger Kanäle oder vorhergehend schlecht ausgeführter endodontologischer Eingriffe und Ähnlichem nicht durchgeführt werden. Einige von diesen Fällen können durch eine Revision (der Entfernung des Materials aus dem Kanal, der erneuten Reinigung und Desinfektion des Kanals) erfolgreich gelöst werden. Sollte eine

Revision aufgrund metallischer Aufsätzen im Zahn nicht möglich sein, wird im Wege eines chirurgischen Eingriffes der Zugang zur Wurzelspitze freigelegt, welche danach abgeschnitten und zusammen mit dem entzündeten Gewebe entfernt wird. Dieser Eingriff wird als „Apektomie“ (Wurzelspitzenresektion) bezeichnet. Hier ist allerdings darauf hinzuweisen, dass in manchen Fällen weder eine Revision noch eine Apektomie durchgeführt werden kann. In solchen Fällen muss der Zahn oder einzelne Wurzeln eines mehrwurzeligen Zahns gezogen werden.