PARODONTOLOGIE
Die Parodontologie ist jener Zweig der Zahnmedizin, welche sich mit der Gesundheit der Zahnhaltestrukturen (Parodonta) befasst. Der Zahnhalteapparat besteht aus dem Zahnfleisch (Gingiva), Knochen und Fasern, welche den Zahn an den Knochen binden (parodontales Ligament). Barlović Dent bietet professionelle und qualitative Behandlungen aller Probleme hinsichtlich der Zahnhaltestrukturen in Zusammenarbeit mit Spezialisten der Parodontologie an. Durch die gewissenhafte und regelmäßige Mundhygiene wird das Risiko vor Parodontitis-Erkrankungen gemindert. Darunter versteht man die effektive Behebung von Zahnbelägen mithilfe von richtigem Bürsten, der Verwendung von Zahnseide und Mundwasser. Falls keine subjektiven Störungen vorhanden sind, wird alle sechs Monate eine Kontrolluntersuchung empfohlen. Bei diesen Terminen kann bei Bedarf auch eine professionelle Ultraschallreinigung der weichen und harten Zahnbeläge durchgeführt und die Zähne poliert und der Patient darüber aufgeklärt werden, wie er die Zähne richtig zu reinigen hat. Parodontitis-Erkrankungen sind anfangs schmerzlos und ohne Symptome. Melden Sie sich in jedem Fall, wenn Sie Blutungen oder Schwellungen des Zahnfleisches, eine größere Beweglichkeit einzelner Zähne, ständigen unangenehmen Mundgeruch und Geschmack sowie Veränderungen im Verhältnis der oberen und unteren Zähne im Kiefer bemerken.
GINGIVITIS
Gingivitis ist eine Entzündung, welche das Zahnfleisch erfasst hat. Zahnbeläge (Plag und Kalk) sind reich an Bakterien, welche Toxine bilden, die für Entzündungen verantwortlich sind. Wenn diese nicht regelmäßig entfernt werden, wird das Zahnfleisch verletzbar, beschädigt, schmerzt und blutet beim Bürsten. Dies ist ein Zeichen dafür, dass Sie einen Parodontologen aufsuchen müssen. Nicht behandelte Gingivitis kann sich zu einem weitaus ernsthafteren Zustand – nämlich zu Parodontitis – entwickeln.
DIAGNOSE; PARODONTITIS-ERKRANKUNGEN
WIE WERDEN PARODONTITIS-ERKRANKUNGEN DIAGNOSTIZIERT?
Parodontitis-Erkrankungen werden durch Messungen der parodontologischen Indexe (Blutungs-Index, Plag, Beweglichkeit, Tiefe der Taschen), der Analyse von Röntgenbildern des gesamten Kiefers (sichtbarer horizontaler und/oder vertikaler Knochenverlust) und mikrobiologische Tests (Nachweis spezifischer für die Parodontitis verantwortliche Bakterien) diagnostiziert. Durch eine rechtzeitige Diagnose wird eine schnelle und gezielte Behandlung ermöglicht. Wir ziehen in jedem Fall eine initiale Parodontitis-Therapie heran, welche darauf ausgerichtet ist, die Hauptursache der Parodontitis – des Plags an allen erfassten Oberflächen – zu beheben. Ein vollkommendes Entfernen von Plag ist nicht möglich, jedoch ermöglicht eine umfangreiche Minderung der Anzahl von Mikroorganismen in der Mundhöhle die Wiederherstellung des Gleichgewichtes zwischen den domizilen Organismen und den Bakterien.
Die häufigsten Ursachen für Parodontitis-Erkrankungen sind folgende:
• weicher und harter Zahnbelag
• Rauchen, genetische Prädispositionen, unkontrollierte Diabetes, Stress, Hormone
• schlecht ausgeführte Füllungen, Kronen und Brücken, durch welche Winkel gebildet werden, in den Nahrung zurückbleibt
• anatomische Anomalien (zusammengedrängte, verdrehte Zähne, tiefe Okklusion)
INITIALE PARODONTITIS-THERAPIE
1. Anweisungen zur Mundhygiene – Techniken des Bürstens, Art der Zahnbürste, Hilfsmittel (Zahnseide, interdentale Zahnbürste, Mundwasser, Zahndusche und Ähnliches).
2. Reinigung von weichen und harten Belägen über dem Zahnfleisch – Ultraschallreinigung, Sandbestrahlung, Polieren.
3. Kratzen und Polieren der Wurzeloberfläche unter dem Zahnfleisch (Deep scaling and root planing). Das Kratz- und Polierverfahren umfasst die Beseitigung von Kalk, bakteriellem Plag, bakteriellen Toxinen, erkrankten Gewebes an den Oberflächen der Zahnwurzel sowie an dem umliegenden erkrankten Weichgewebe der Tasche.
4. Regelmäßige Kontrollen – nach der durchgeführten initialen Parodontitis-Therapie wird jedem Patienten eine individuelle Dynamik an Kontrollen verordnet. Die
Therapie wird meisten in zwei Sitzungen unter örtlicher Betäubung durchgeführt. In manchen Fällen reicht diese initiale Phase der Therapie aus, um die Krankheit unter Kontrolle zu halten, jedoch ist manchmal auch eine chirurgische Therapie und die Einnahme von Antibiotika erforderlich. Mit diesen oder den operativen Verfahren werden viele Probleme gelöst: die Entzündung wird behoben, der Knochen wird rekonstruiert und ein Fortschreiten der Krankheit verhindert. Nach beendeter initialer Therapie wird eine ständige Kontrolle, mindestens 3-4 Mal im Jahr oder häufiger empfohlen, falls der Parodontologe dazu rät.
KLINISCHE VERLÄNGERUNG DER ZAHNKRONE
Eine klinische Verlängerung der Krone stellt ein Verfahren dar, zu welchem aus ästhetischen Gründen gegriffen wird und zwar, wenn die Zahnkronen im Bereich des Lächelns kurz sind. Das Zahnfleisch müsste die Linie des Lächelns entsprechend begleiten und nicht sehr stark sichtbar sein – im Lächeln muss das Weiß des Zahnes und nicht das Rot des Zahnfleisches dominieren. Der Eingriff umfasst die Entfernung des überschüssigen Zahnfleisches und manchmal auch des den Zahn umliegenden Knochens, um die zerrütte Harmonie wiederherzustellen. Ein weiterer Grund für die klinische Verlängerung der Krone ist der Bruch (Fraktur) eines Teils des Zahns oder des ganzen Zahns, sowie tiefgehende Karies, welche sich unter Ebene des Zahnfleisches befindet. Nach den aufgeführten Eingriffen ist es oft erforderlich, die Zähne prothetisch mit Kronen zu schützen.
Dieser Eingriff kommt meistens in folgenden Fällen zur Anwendung:
• falls der Zahn unter der Ebene des Zahnfleisches von Karies befallen ist
• falls der Zahn unter der Ebene des Zahnfleisches gebrochen ist
• wegen der Ästhetik des Lächelns
PARODONTOLOGISCHER EINGRIFF BEI DER REZESSION DER GINGIVA
Freiliegende Zahnhälse sind die Folge von zurückgezogenem Zahnfleisch. Dafür gibt es zahlreiche Ursachen, wie zum Beispiel die Zahnstellung im Kiefer, Okklusionsstörungen, aggressives Zähneputzen, Parodontitis. Als Folge des zurückgezogenen Zahnfleischen können Überempfindlichkeit der Zahnhälse, ein schlechtes Aussehen der Zähne, Karies und manchmal auch Zahnverlust auftreten. Es ist sehr wichtig, den Umfang und die Ernsthaftigkeit der zurückgezogenen Gingiva festzustellen. Manchmal reicht es aus, den freiliegenden Teil mit einer Füllung zu bedecken, während manchmal ein delikater chirurgischer Eingriff erforderlich ist. Mit diesem Eingriff wird vom Gaumen ein Transplantat – ein Stück gesundes Zahnfleisch entnommen, mit welchem der freiliegende Teil des Zahnhalses bedeckt wird.
PARODONTITIS
Parodontitis ist eine chronische Entzündung, welche die tieferen Strukturen des Zahnhalteapparats erfasst. Durch die Zerstörung der Knochen und Fasern, welche den Zahn an den Knochen binden, werden Taschen gebildet. Diese mit Bakterien gefüllten Winkel stellen ein großes Risiko für einen dauerhaften Zahnverlust dar.
PARODONTALE CHIRURGIE
Die parodontale Chirurgie ist unverzichtbar, wenn konservative Behandlungsmethoden erfolglos bleiben. In solchen Fällen wenden wir folgende Verfahren an:
• Operation der Lappen – ein kleiner operativer Eingriff bei tieferen Taschen, um unter Sichtkontrolle das Kratzen und Polieren der Wurzeloberfläche durchführen zu können.
• Regenerative Chirurgie – mit regenerativen Methoden können wir verlorengegangene Teile der Zahnhaltestruktur ausfüllen und eine bessere Verheilung begünstigen, welche Folgendes umfasst:
– Verwendung von Knochen und Knochenersatzmaterialien
– Verwendung von Membranen
– geleitete Regenration von Gewebe
– Verwendung aktiver Präparate (Emdogain)
• mukogingivale plastische Chirurgie – Ziel ist es, das Zurückziehen des Zahnfleisches zu stoppen, den freiliegenden Zahnhals zu bedecken (Rezession), die Schicht der anhaftenden Gingiva zu erweitern, das Vestibulum zu vertiefen, jene Falten in der Schleimhaut zu glätten (Frenulum), welche das Zahnfleisch in den Bereich des Lächelns ziehen.
• Aufrechterhaltung der Alveole nach dem Ziehen eines Zahns – ein Verfahren, mit dem die nach dem Ziehen eines Zahns im Bereich des Lächelns entstehenden Defekte gefüllt werden.


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